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Direktimporte USA

Wissenswertes zum Fahrzeugimport aus Nordamerika:

Kauf eines US-Direktimports in der Schweiz:
Der Nordamerikanische Automarkt funktioniert anders als der Europäische. Der Hauptunterschied liegt darin, dass die Amerikaner selten Fahrzeuge nach Wunsch bestellen. Der Ami geht in den Shop, sucht sich ein Fahrzeug aus und will am nächsten Tag damit fahren. Aus diesem Grund haben amerikanische Händler meistens grosse Fahrzeuglager in den Farben und Ausstattungen nach dem Geschmack der amerikanischen Endverbraucher.

Die Preise sind oft Tagespreise. Es gibt natürlich einen Richtpreis, den man sich im Internet zusammenstellen kann, aber die Amerikaner verlangen für gefragte Modelle oft mehr als der Listenpreis (oft als MSRP gekennzeichnet) und geben für Ladenhüter grosse Prämien. Amerikanische Händler verkaufen auch nur äusserst selten nach Übersee.

Berücksichtigt man einen VFAS-Direktimporteur, sind sämtliche der folgenden Aufwände und Arbeiten im Verkaufspreis inbegriffen.

Wie testet man einen Händler?

  • Ist er VFAS Mitglied oder kann er sich sonst ausweisen?
  • Hat er einen ordentlichen Geschäftssitz wo man hingehen kann?
  • Hat er ein tatsächliches Angebot das man anschauen kann?
  • Verzichtet er bei gängigen Fahrzeugen auf eine Anzahlung?
  • Gibt es diesen Händler schon seit längerer Zeit?
  • Wo kann man kaufen?


Alle VFAS Member erfüllen alle Auflagen der kantonalen Strassenverkehrsämter für ein Händlerschild. Somit sind Leumund, technisches Fachwissen und die Umweltanforderungen dieser Betriebe gewährleistet. Die VFAS Händler halten sich an die Importrichtlinien des VFAS, stellen Kaufverträge aus in denen alles klar deklariert ist, verlangen keine Anzahlungen und liefen meist ab Lager. Hier können Sie sicher einkaufen.

Schweizer Direktimporteur vs. US-Eigen-Import, was ist besser?

Grundsätzliches:
Grundsätzlich kann man sagen, dass sich der Kauf bei einem Schweizer Direktimporteur grundsätzlich problemlos gestaltet. Dieser ist professionell mit sämtlichen Gesetzen und Auflagen vertraut, die er beim Kauf, bei der Lieferung und bei der Zulassung erfüllen muss. Für den Kunden resultieren somit keine administrativen Aufwände, um die er sich zu kümmern hat.

Einkaufs-Know-How:
Die Konditionen, sowohl für Neu- als auch für Gebrauchtwagen, sind je nach Land unterschiedlich. Auch im inter-kontinentalen Vergleich existieren somit zum Teil grosse Differenzen. Der Direktimporteur, der professionell in diesem Geschäftsgebiet tätig ist, hat Informationen darüber, wo er zur Zeit welches Fahrzeug am günstigsten beziehen kann. Diese Informationen sind für Privatpersonen kaum zugänglich.

Währungskonditionen:
Privatpersonen sollten beachten, dass Direktimporteure Fremdwährungen in grossem Stil handeln. Diese profitieren somit von besseren Wechselkonditionen, als wenn eine Privatperson einen vergleichsweise niedrigen Betrag einer Fremdwährung kauft.

Risiko:
Autohandelsgeschäfte (auch B2B) werden praktisch immer über Vorauszahlung getätigt. Als Kunde tragen Sie somit ein hohes Ausfallrisiko, wenn Sie Geld im Voraus an einen ausländischen Garagisten überweisen. Sollte dieser seiner Lieferungspflicht nicht nachkommen wird es demnach sehr komplex, weil sich das Handelsgeschäft über zwei verschiedene Länderterretorien mit unterschiedlichen gesetzlichen Regulatorien erstreckt. In vielen Fällen verliert der Kunde sein Geld und geht leer aus.

Marge:
Natürlich verdient auch der VFAS-Direktimporteur an einem Fahrzeug, das er verkauft. Jedoch kalkuliert er nicht mit Listenpreisen, sondern legt den Verkaufspreis in einer Aufschlagskalkulation fest, bei welcher er seinen minimalen Verdienst berücksichtigt. Die Direktimportangebote sind somit auf jeden Fall fair.

Überführungskosten:
Der Import eines Kraftfahrzeugs in die Schweiz kostet den Importeur zusätzlich 8% MwSt. und 4% Zollgebühren. Ausserdem hat er noch einen Gewichtszoll pro 100kg Fahrzeuggewicht zu entrichten, falls ihm das benötigte Formular (EUR-1) fehlt. Ausserdem sind auch Transportkosten für internationale Fahrzeugtransporte nicht zu vernachlässigen, da Fahrzeuge meist über dem Seeweg (Bremerhavn, Antwerpen) nach Europa geliefert werden. Diese Fakten sollten Kunden beim Vergleich von Preisen berücksichtigen. Entscheiden Sie sich für den Eigenimport, steht Ihnen unser zuverlässiger Transportpartner gerne  zur Verfügung (Homepage: Klick aufs Logo):

LPL Automotive GmbH

Geo-Plate-Strasse 1

DE-27568 Bremerhaven

Tel: +49 471 948 16 57

Classic Cars & Youngtimer: jasmin.vonbargen@lplauto.com

Neuwagen: bernd.schaa@lplauto.com

CO2-Besteuerung:
Ab 1.7.2012 müssen sämtliche Neufahrzeuge in der Schweiz eine CO2-Sanktion abführen. Beim Kauf bei einem VFAS-Direktimporteur versteht sich der angegebene Preis bereits inkl. Sanktionsbetrag, wobei man beim Eigenimport die Sanktion selbst abrechnen, bezahlen und die entsprechenden Bestätigungen einholen muss.

Homologation:
Die Homologation in der Schweiz ist sehr komplex und kann praktisch nur durch spezialisierte Firmen durchgeführt werden. Es braucht Nachweise für Geräuschemissionen, Abgasverhalten und Crashtest. Es gibt aber auch noch unzählige Einzelbestimmungen die man einhalten muss, wie z.B. gewisse Beleuchtungsvorschriften, metrische Tachoanzeige oder EU normierte Reifen, NEV Test für Hybridfahrzeuge etc. Zudem ändern die Schweizer Vorschriften laufend.

Zulassung:
Jedes direkt importierte Fahrzeug muss bei den kantonalen Behörden geprüft werden. Dies hat finanzielle Konsequenzen und erzeugt Aufwand. Auch dieses Element übernimmt der VFAS-Direktimporteur für den Endkunden.

Fazit: Viele Schweizer Händler haben heute US-Direktimportfahrzeuge auf dem Platz und können sofort ab Lager liefern. Das ist sehr kundenfreundlich und ermöglicht ein schnelles und sicheres Geschäft. Der VFAS rät mit Nachdruck von einem Eigenimport ab, da die Zulassungsvorschriften und die Handelsadministration kaum zu bewältigen sind. Berücksichtigen Sie auf jeden Fall einen VFAS-Direktimporteur!

VFAS Members

ARIVA GmbH
Wangen a/A

Auto Kunz AG
Wohlen AG