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29.06.2017

Präsident Roger Kunz kämpft weiter für den freien Autohandel

Generalversammlung 2017 Verband freier Autohandel Schweiz

Wohlen, 8. Juni 2017 –  Der Verband freier Autohandel Schweiz (VFAS) setzt sich als einziger Branchenverband bedingungslos für einen liberalen Autohandel ohne Wettbewerbsverzerrungen ein. Er steht nicht in Abhängigkeit der mächtigen Autoimporteure und setzt sich gegen die Marktmacht der Konzerne sowie für die Anliegen der KMU ein. Unter anderem deshalb melden sich immer mehr Garagisten aller Couleur als Mitglieder beim aktiven Verband für freie Unternehmer an. An der Generalversammlung des freien Autohandels vom 8. Juni referierten Heinz Karrer, Präsident economiesuisse, sowie Professor Dr. Patrick Krauskopf, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

An der Generalversammlung vom 8. Juni 2017 wurde Roger Kunz einstimmig als Präsident bestätigt. „Ich freue mich sehr, mein langjähriges Engagement für die Gleichbehandlung des freien Autohandels gegenüber den Generalimporteuren fortführen zu können“, dankt Kurz den VFAS-Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen. Mit zwei namhaften Gastreferenten wurden den Garagisten branchenaktuelle Schwerpunkte geboten: Heinz Karrer, Präsident economiesuisse, stellte in seinem Referat die Frage: „Wie bleibt die Schweiz Innovationsweltmeister?“ Professor Dr. Patrick Krauskopf, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften beleuchtete die jüngste Praxis der Wettbewerbskommission Weko sowie der Gerichte im Rahmen des Autogewerbes.

Vor wenigen Wochen stimmte das Schweizer Volk einem neuen Energiegesetz zu. In den Debatten rund um die Pro- und Contra-Stimmen dieser Vorlage wurde jedoch kaum über die Zementierung der Hochpreisinsel Schweiz durch das Energiegesetz gesprochen. Auch die wettbewerbsbehindernden  Elemente in Energiegesetz und Verordnungen sowie die daraus entstehende Benachteiligung des Direkt- und Parallelimports  von Fahrzeugen  wurde nicht angesprochen.

Direkt- und Parallelimporte sollen gleich lange Spiesse haben wie Generalimporteure

Von Januar bis Mai 2017 wurden 10'528 Fahrzeuge direkt und parallel importiert. Dies entspricht einem Anteil von 8,2 Prozent am Gesamtmarkt von 127'697 neu eingelösten Personenwagen. Vor Einführung des CO2-Gesetzes lag deren Marktanteil bei über 12 Prozent des Gesamtmarkts. Die wettbewerbsverzerrende CO2-Verordnung hat dazu geführt, dass die Direktimporte um fast 40 Prozent eingebrochen sind. Gefreut hat dies die Generalimporteure, die schon lange wieder zur Hochpreisinsel Schweiz  zurückkehren möchten, die Konsumenten noch stärker zur Kasse bitten können und sich so dem unbeliebten Wettbewerb durch die Direktimporteure entziehen.

Unter anderem haben Doppelbesteuerung, Benachteiligung in der administrativen Abwicklung und fehlende Ziele für amerikanische Nischenfahrzeuge dazu beigetragen. Der Bund kann nun diese Punkte auf Verordnungsstufe korrigieren und damit das Votum des Volkes ohne Wettbewerbsverzerrungen umsetzen.

Gemäss Hochrechnung tragen die Direkt- und Parallelimporte zu einem jährlichen volkswirtschaftlichen Nutzen von 1,5 Mrd. CHF bei.

KMU und Bürgerfreundliche Umsetzung der CO2-Verordnung

Der Bund ist nun gut beraten, die Verordnungsarbeiten, die in vollem Gange sind, KMU- und bürgerfreundlich auszugestalten. Auch zur Steigerung der Elektromobilität, wie sie von der Energiestrategie gewünscht ist, sind Mehrfachgewichtungen in der CO2-Bilanz der einzige Weg, der dieser Technologie ohne Subventionen eine schnellere Marktdurchdringung bringen.

Immer mehr Garagisten möchten sich dem Verband freier Autohandel Schweiz anschliessen. Der VFAS unterstützt Garagisten unabhängig von den Generalimporteuren täglich durch wichtige Informationen, mit politischem Engagement für gute Rahmenbedingungen, beim Abbau von unnötiger staatlicher Bürokratie, bei Rechtsauskünften und neben vielem anderen auch bei Dutzenden von Vergünstigungen bei Partnerfirmen des VFAS.