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WARUM SIND FREIE AUTOHÄNDLER WICHTIG?

GASTKOMMENTAR WIRTSCHAFT

In der Schweiz gibt es eine grosse Anzahl Autohändler. Warum braucht es trotzdem noch viele unabhängige Händler und Werkstätten? Was Sie dazu beitragen können, dass die Hochpreisinsel Schweiz nicht noch weiter steigt.

Lassen Sie uns mit etwas Zahlenmaterial beginnen. Der Schweizer Bestand an Motorfahrzeugen beträgt zirka 6,4 Millionen. Pro Jahr werden aktuell rund 250 000 Neuwagen verkauft und 800 000 Occasionen gehandelt. Die ganze Schweizer Automobilwirtschaft beschäftigt über 200 000 Mitarbeitende und umfasst rund 20 000 Betriebe. Etwa 95 Milliarden Umsatz erwirtschaftet dieBranche. Was die Konsumenten und die Autoindustrie an Steuern und Abgaben an Bund, Kanton und Gemeinden leistet, erklärt sich einfach aufgrund der vorgenannten Dimensionen. Rund 70 Prozent der Kilometerleistung werden mit Personenwagen zurückgelegt.

Wozu freie Händler und Werkstätten?

Angesichts dieses grossen lukrativen Markts erklärt sich, dass hier mit harten Bandagen um Marktanteile gekämpft wird. Zunehmend versuchen Hersteller und Konzerne, die ganze Wertschöpfungskette zu kontrollieren. Das bedeutete, dass sie den Import, den Verkauf, die Ersatzteile und das Servicegeschäft am liebsten ohne Händler selber dominieren und kontrollieren möchten. Deshalb hat der Verband freier Autohändler Schweiz (VFAS) mit seinen rund 700 angeschlossenen Betrieben eine wichtige volkswirtschaftliche Bedeutung. Dank deren KMU, die schlank und unbürokratisch Autos importieren, verkaufen oder warten, haben die Konsumenten eine preiswerte Alternative zu den Herstellern, die oft Glaspaläste bauen und die Kosten zwangsläufig auf die Kunden überwälzen.

Doch wie können Sie Preissteigerungen konkret abwenden? Vergleichen Sie die Preise und Dienstleistungen der Anbieter. Das kann sich durchaus lohnen! Denn VFAS-Mitglieder erfüllen Qualitätskriterien und sind oft führend im Preis-Leistungs-Verhältnis.

Kein Zoll mehr ab dem 1. Januar 2024

Abschliessend noch eine gute Nachricht für das Portemonnaie im Jahr 2024. Dank der Abschaffung der Industriezölle sollte die Inflation weiter gedämpft werden. Der VFAS hat an vorderster Front dafür gekämpft, dass der Gewichtszoll entfällt. Dies ist nur eine von vielen Anstrengungen, die der Verband für die Wirtschaft und Konsumenten leistet. So sind wir auch stolz, dass wir erfolgreich weitere Verbesserungen erkämpft haben. Mit der neuen KFZ-Verordnung ab dem 1. Januar 2024 verstossen unter anderem Behinderungen von Importen, Beschränkungen des Zugangs zu originalen Ersatzteilen, digitalen Wartungstools oder fachlicher Unterweisung sowie Beschränkungen, Fahrzeuge anderer Marken zu vertreiben, gegen das Kartellgesetz. Für den VFAS ist der Schutz der Schweizer KFZ-Händler, Werkstätten und Automobilisten zentral. Mit der neuen Verordnung werden die KFZ-Regeln der Wettbewerbskommission nun endlich auf eine verbindliche gesetzliche Grundlage gestellt.

ROGER KUNZ IM NAMEN DER WIRTSCHAFT

Roger Kunz ist Verwaltungsrat der Auto Kunz AG in Wohlen, VFAS-Präsident und setzt sich für die Interessen der Automobilisten ein und bekämpft Bürokratie, Kartelle und die Hochpreisinsel Schweiz. Der VFAS kämpft für seine über 800 angeschlossen KMUs gegen Markteinschränkungen, Handelshemmnisse und unnötige Bürokratie.

 

 

>>> Medienmitteilung <<<

 

 

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