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Neuwageneinlösungen 2018 – Allrad im Trend

Verband freier Autohandel Schweiz meldet Zulassungszahlen für Personenwagen 2018

Wohlen, 3. Januar 2019 – Rund 300‘000 Neuwagen wurden in der Schweiz 2018 zugelassen. Damit liegt der Automarkt knapp unter dem Vorjahr. Die Halterwechsel bei den Gebrauchtwagen werden wiederum rund 900‘000 Einheiten auf Vorjahresniveau erwartet. Jeder zwanzigste Konsument bevorzugt ein direkt- oder parallelimportiertes Auto und spart dabei im Schnitt 20 Prozent. Allrad-Fahrzeuge sind stark im Trend, ein Anstieg ist bei den alternativen Antrieben zu verzeichnen.

 

Am 31. Dezember 2018 ist ein wiederum starkes Neuwagenjahr zu Ende gegangen. Die Neuwagenzulassungen werden allgemein als Stimmungsbarometer der Wirtschaft gedeutet und spiegeln auch das Konsumverhalten wider. Circa 300‘000 Neuwagen wurden bis Ende 2018 in der Schweiz in Verkehr gesetzt. Die Halterwechsel bei den Gebrauchtwagen werden bei rund 900‘000 Einheiten ungefähr auf Vorjahresniveau erwartet.

 

Starker Trend zu Allrad-Fahrzeugen
Der Trend zu immer mehr Wagen mit Allradantrieb setzte sich im 2018 fort. Mit einem Anteil von mittlerweile 49 Prozent  verfügt beinahe jeder zweite neu eingelöste Personenwagen über Allradantrieb.  Die fünf meistverkauften Marken waren wie schon im Vorjahr VW, Mercedes, BMW, Skoda und Audi.

 

Freier Handel hat Potential für doppelten Marktanteil, wenn Behinderungen aufhören

 

Der Direkt- und Parallelimport in die Schweiz erreicht einen Marktanteil von knapp 5 Prozent. Jeder zwanzigste Konsument kauft also seinen Neuwagen über diesen Kanal und spart dabei im Schnitt 20 Prozent gegenüber dem Markenhandel des Generalimports.

 

Gemäss dem Präsidenten des VFAS, Roger Kunz, könnte die Quote der Konsumenten, die ihr Fahrzeug bei einem Parallelimporteur kaufen, noch deutlich höher sein: „Autohersteller und Generalimporteure behindern den freien Wettbewerb mit gezielten marktverzerrenden Massnahmen. Diese Tatsache und zahlreiche administrativ durch die Behörden verursachte unnötige Marktbehinderungen schränken den freien Handel deutlich ein. In einem wirklich freien und fairen Markt würde schätzungsweise jeder zehnte Neuwagenkäufer bei einem VFAS-Mitglied kaufen.“

 

Faire Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Konsumenten gefordert
Die Politik und insbesondere die  neue Leitung des Eidgenössischen Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) unter der Führung von Bundesrätin Simonetta Sommaruga ist gefordert, die bestehenden Wettbewerbsverzerrungen zu beseitigen und für faire Verhältnisse im schweizerischen Automobilmarkt zu sorgen – zugunsten von Konsumentinnen und Konsumenten und dem einheimischen Garagen- und Autohandelsgewerbe. Das Parlament hat mit verschiedenen Vorstössen klare Signale gegen Marktbehinderungen gesandt, etwa mit den Forderungen nach Bürokratieabbau bei Zollverfahren oder CO2-Handel, nach Beseitigung von Doppelbesteuerungen für Neuwagen oder für die Schaffung von CO2- Nischenzielen für amerikanische Fahrzeuge.

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