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Empfehlungen des Verbandes, Schutzkonzepte und wichtige Links

Update 24.02.2021

Bundesrat erlaubt Öffnung der Showrooms ab 01. März

Der Bundesrat erlaubt erste Lockerungen. Unsere Mitglieder dürfen die Showrooms wieder öffnen und die Fahrzeuge somit vor Ort physisch verkaufen. Die Homeoffice-Pflicht bleibt bestehen, ebenso das Verbot von Veranstaltungen – was einen Einfluss auf Frühlingsausstellungen hat.

Die Vorgaben für das Branchen-Schutzkonzept wurden überarbeitetet, das neue Schutzkonzept ist unter folgendem Link abrufbar:

Schutzkonzept für Garagenbetriebe unter COVID-19 (clean)

  

Uebersicht Massnahmen Bund

 

 

 

 

Update 10.02.2021

Kurze physische Instruktion draussen vor dem Auto erlaubt!

Wichtige Neuerung für Garagisten: Möchte ein Kunde eine Probefahrt machen, ist eine kurze Instruktion zulässig

Showrooms und Verkaufsflächen im Freien bleiben vorerst bis zum 28. Februar geschlossen. Click & Collect, also das Bestellen und Abholen von Waren, ist jedoch weiterhin erlaubt. Das gilt auch für Fahrzeugübergaben und Probefahrten, die allesamt kontaktlos erfolgen müssen.

Da ein Fahrzeugkauf einer persönlichen Beratung, Bedarfsabklärung und Vorführung bedarf, setzte sich der VFAS unter anderem beim Bundesrat und bei Behörden für eine Öffnung der Showrooms ein. Alternativ müsse eine Beratung vor Ort ermöglicht werden. Die Bemühungen haben sich in Bezug auf die physische Beratung gelohnt:

Wie der Rechtsdienst des Eidgenössischen Departements des Innern EDI mitteilt, ist bei einer Probefahrt eine kurze Instruktion draussen vor dem Auto zulässig. Dies, um die Sicherheit zu gewährleisten. Dabei sind die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Die Beratung darf nicht innerhalb der Garage oder beim Kunden zu Hause durchgeführt werden.

 

 

Update 13.01.2021

Bundesrat verschärft Massnahmen – Showrooms ab 18. Januar geschlossen

Der Bundesrat hat weitere Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus beschlossen. Ab Montag, 18. Januar, werden Läden für Güter des nicht-täglichen Gebrauch geschlossen. Das gilt auch für die Showrooms der Garagen, obwohl der VFAS bei der GDK und dem BAG interveniert hat, um eine Schliessung abzuwenden. Zudem gilt neu Home-Office-Pflicht.

  •   Das gilt für Garagen

Showrooms und Verkaufsflächen im Freien sind vom 18. Januar 2021 bis vorerst zum 21. Februar geschlossen. Für Reparaturarbeiten und Unterhalt von Gegenständen dürfen Geschäfte offen bleiben, beispielsweise Autogaragen und Fahrradgeschäfte können offen bleiben. Für alle gilt aber, dass sie nur Reparaturen anbieten dürfen; der physische Verkauf von Produkten ist nicht erlaubt. Click & collect, also das Bestellen und Abholen von Waren, ist weiterhin erlaubt; das gilt auch für Fahrzeugübergaben. 

Weiter sind unsere Mitglieder verpflichtet, Home-Office überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Wo Home-Office nicht oder nur zum Teil möglich ist, werden weitere Massnahmen am Arbeitsplatz erlassen: Neu gilt zum Schutz von Arbeitnehmenden in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht, wo sich mehr als nur eine Person in einem Raum aufhält. Ein grosser Abstand zwischen Arbeitsplätzen im gleichen Raum genügt nicht mehr.

 

Schutzkonzept für Garagenbetriebe unter COVID-19 (Aenderungen)

 

Schutzkonzept für Garagenbetriebe unter COVID-19 (clean)

  

Uebersicht Massnahmen Bund


Update 21.12.2020

Kanton Aargau schliesst Showrooms

Dem Kanton Aargau gehen die Massnahmen des Bundes zu wenig weit. Der Kanton schliesst ab Montag ausser Lebensmittelläden oder Apotheken alle Geschäfte. Dazu gehören auch die Showrooms der Garagen. Das tägliche Verkaufsgeschäft sei nicht mehr gestattet, «weil die Anschaffung eines Autos nicht zum dringenden und täglichen Bedarf gehört», schreibt das kantonale Departement für Gesundheit und Soziales auf Anfrage des VFAS. Wenn es sich um Aussenausstellungen handle, so sei es nicht nötig, diese abzusperren. Aber der übliche Betrieb mit Promotionen, Abgabe von Gratisverpflegung und permanenter Präsenz von Verkaufsmitarbeitenden ist ab Montag nicht mehr gestattet - auch nicht mit Schutzkonzepten. Der VFAS hatte sich seit Bekanntwerden der Massnahmen stark dafür eingesetzt, die Showrooms offen zu behalten. Keine Änderungen gibt es bei den Werkstätten und den Autowaschanlagen. Sie bleiben wie in der übrigen Schweiz geöffnet.

Die harte Aargauer Linie steht im Zusammenhang mit einer sich anbahnenden Überlastung der Spitäler im Kanton. Erst am Freitag hatte Martin Balmer, Leiter Intensivpflege im Kantonsspital Aarau, im Rahmen der TV-Sendung «Arena» auf SRF von der sich zuspitzenden Situation berichtet. Ohne die nun getroffenen Massnahmen, so die Direktion für Gesundheit und Soziales, würden die Aargauer Spitäler zwischen dem 1. und 15. Januar 2021 an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen.

Update 18.12.2020

Der Bundesrat verschärft die Massnahmen im Kampf gegen Corona schweizweit ab Dienstag nochmals massiv. Dies hat auch Einfluss auf die Anzahl der Personen pro Verkaufsfläche und somit auch für die Garagen. Der VFAS hat das Schutzkonzept angepasst und stellt es seinen Mitgliedern zur Verfügung.

 


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Quelle: BAG

Die epidemiologische Lage ist besorgniserregend. Die Zahl der Ansteckungen ist sehr hoch und steigt wieder an. Die Spitäler und das Gesundheitspersonal sind seit Wochen sehr stark belastet und die Festtage erhöhen das Risiko eines beschleunigten Anstiegs. Der Bundesrat hat deshalb an seiner Sitzung vom 18. Dezember 2020 nach Konsultation der Kantone die nationalen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus noch einmal verstärkt. Ziel ist, die Zahl der Kontakte stark zu reduzieren. Ab Dienstag, 22. Dezember, sind Restaurants sowie Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen geschlossen. Der Bundesrat hat zudem den Einsatz von Schnelltests erweitert, um noch breiter testen zu können.
Ziel der Massnahmen ist es, die Fallzahlen deutlich und rasch zu senken, um die Menschen vor dem Virus zu schützen, die Gesundheitsversorgung sicherzustellen und das Gesundheitspersonal zu entlasten. Den Kantonen muss es wieder möglich sein, das Testen, die Nachverfolgung der Kontakte, die Isolation und die Quarantäne lückenlos zu gewährleisten. Die neuen Massnahmen gelten ab Dienstag, 22. Dezember 2020, und sind bis am 22. Januar 2021 befristet. 

Kapazität von Läden wird weiter eingeschränkt.
Die Anzahl Personen, die sich gleichzeitig in Einkaufsläden aufhalten dürfen, wird weiter eingeschränkt. Die maximale Personenzahl ist dabei abhängig von der frei zugänglichen Ladenfläche. In allen Läden gelten zudem weiterhin strenge Schutzkonzepte. Die Einschränkungen der Öffnungszeiten bleiben bestehen: Die Läden müssen zwischen 19 Uhr und 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben. 
 

 

Update 11.12.2020

 

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 4. Dezember 2020 weitere schweizweite Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ergriffen. Von diesen Massnahmen sind auch die Garagenbetriebe betroffen. Deshalb hat der VFAS das Schutzkonzept angepasst.

Die Änderung betrifft Punkt 2.4, der die Anzahl Personen in den öffentlich zugänglichen Innenräumen und im öffentlich zugänglichen Aussenbereich begrenzt. Neu darf sich maximal eine Person pro 10 Quadratmeter im Laden befinden. Bei kleinen Geschäften mit bis zu 30 Quadratmetern Fläche ist es maximal eine Person pro 4 Quadratmeter. Die massgebende Fläche schliesst Bereiche, in denen sich nur Personal befindet, nicht ein. Dazu zählen beispielsweise Lagerräume oder Personalflächen hinter Theken.

ACHTUNG: Die Kantone können weitergehende Massnahmen festlegen, die zu beachten sind.

 

Update 02.11.2020

 

Zusätzlich zu den bisherigen im Schutzkonzept vorgesehenen Massnahmen hat der Bundesrat die Maskentragpflicht ausgeweitet und Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen verboten (keine Ansammlung von mehr als 15 Personen im öffentlichen Raum). Die Schutzkonzepte sind für alle Betriebe obligatorisch. Sie beschreiben die Massnahmen, die für die Einrichtungen und Betriebe im Rahmen ihrer Pflichten gemäss dem allgemeinen Gesundheitsschutz gegenüber ihren Arbeitnehmenden und Kunden gemäss der Covid-19-Verordnung besondere Lage und Covid-19-Verordnung 3 getroffen worden sind. Und sie legen betriebsinterne Schutzmassnahmen fest, die unter Mitwirkung der Arbeitnehmenden umgesetzt werden müssen.

Der VFAS hat nach bestem Wissen und Gewissen Vorlagen erstellt, die möglichst viele Arbeitssituationen abdecken und Massnahmen zur Umsetzung aufzeigen. Die Schutzkonzepte sind Hilfestellungen und keine Gesetzestexte. Jeder Betrieb ist selbst verantwortlich, dass er die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) geforderten Punkte umsetzt.

Das Schutzkonzept für Garagenbetriebe wurde in den folgenden Punkten angepasst: 2.1, 2.3, 2.4 2.6, 2.7, 3.4, 5.2, 5.3

 

 

Update 19.10.2020

 

Der Bundesrat verordnet eine Maskenpflicht im öffentlichen Bereich aller Läden und Geschäfte ab dem 19.10.2020. Diese gilt auch für die Unternehmen im freien Handel.

Wir empfehlen den Unternehmern in freien Handel die Maskenpflicht in Ihren Unternehmungen umgehend umzusetzen in den öffentlichen Bereichen in Ihren Betrieben. Kundinnen und Kunden sind verpflichtet, eine Schutzmaske zu tragen (sitzend oder stehend), ausser sie konsumieren im Sitzen beispielsweise ein Getränk.

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gilt in einem öffentlich zugänglichen Innenraum grundsätzlich auch eine Maskenpflicht. Der Arbeitgeber kann aber einen alternativen wirkungsvollen Schutz vor einer Ansteckung vorsehen. Dies können grossflächige Kunststoff- oder Glasscheiben sein mit kleingefassten Öffnungen, die sich nicht auf Kopfhöhe befinden dürfen. In diesem Fall kann die Maske nur für die Mitarbeitenden weggelassen werden.

Die aktualisierte Covid-19-Verordnung hält explizit fest, dass die Pflicht zum Tragen einer Gesichtsmaske nichts an den übrigen Massnahmen gemäss den Schutzkonzepten ändert.

Der Verband aktualisert das Schutzkonzept und wird seine Mitglieder zeitnah dokumentieren.

 


  • Wichtig: Nehmen Sie als Kontaktperson für die Arbeitssicherheit Ihre Verantwortung im Betrieb wahr und setzen Sie sich aktiv dafür ein, dass die vom BAG geforderten Anweisungen umgesetzt werden.
  • Auf Maskenpflicht im öffentlichen Bereich des Betriebes hinweisen.
  • Den Massnahmen von Bund, Kantonen und BAG sind unbedingt Folge zu leisten.
  • Die Gesundheit von Kunden und Mitarbeitern hat höchste Priorität.
  • Digitale Tools sinnvoll einsetzen: Beispiel: Sympathisches Video von Betrieb und Mitarbeiter aufnehmen und als vertrauensbildende Massnahmen veröffentlichen, Kundenkommunikation/Vorstellung des Fahrzeugs via Skype etc.
  • Ruhe bewahren und Mitarbeiter auf gleichen Informationsstand bringen gemäss den empfohlenen Massnahmen Bund BAG / Kanton.
  • Proaktive Steuerung der Kommunikation auf digitale Kanäle (E-Mail, Skype, Messenger etc.).
  • Kunden darauf hinweisen, dass Sie den Fahrzeugschlüssel direkt im KeyDrop/Schlüssel-Safe einwerfen/abholen können.
  • Kostenloser Hol- und Bring-Service anbieten, bei Bedarf mit Ersatzwagen. Barzahlungen vermeiden.
  • Vermeiden Sie direkten Kundenkontakt. Nutzen Sie für Fahrzeugübergaben den Schlüsselsafe.
  • Desinfizieren von Fahrzeugschlüssel, Lenkräder, Türfallen, Schalthebel, Gurtschnallen, Touchscreens, Tankdeckel usw. bei der Fahrzeugübergabe. Allzweckreiniger reicht für die Reinigung nicht – bestellen Sie deshalb bei Ihrem Lieferanten Desinfektionsmittel.
  • Einmal-Lenkradschoner sowie Schutzmaterial für Sitz und Schalthebel verwenden und bei jedem Fahrzeugwechsel Hände desinfizieren. Einsatz von Einweghandschuhen ist ratsam. Nach dem Entsorgen der Handschuhe die Hände mit dem Desinfektionsmittel desinfizieren.
  • Schild im Eingangsbereich aufstellen, bitte auf Händeschütteln verzichten und Abstand zu Mitarbeitern / Kunden einhalten.
  • Desinfektionsmittel und Handcreme mit entsprechendem Hinweis im Eingangsbereich platzieren.
  • Lieferschwierigkeiten von Ersatzteilen / Fahrzeugen in der Terminplanung berücksichtigen.
  • Verplanbare Werkstattkapazitäten gegebenenfalls reduzieren, da mit einem Ausfall an Mitarbeitern zu rechnen ist. Eventplanung und Home Office für Büromitarbeiter prüfen.
  • Strassenverkehrsämter sind für dringende Anliegen auch per Telefon/E-Mail erreichbar, persönliche Besuche auf den Ämtern sind zu vermeiden.
  • Kontrollschilder und Ausweise können auch per Post zugestellt werden.
  • Nach dem Tanken die Hände desinfizieren, da die Zapfpistole eine richtige Bakterien- beziehungsweise Virenschleuder sein kann!

Schutzkonzept für Garagenbetriebe unter COVID-19

SECO Merkblatt für Arbeitgeber / Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz - Coronavirus (COVID-19)

SECO Checkliste Allgemein / Prävention von COVID-19

Factsheet Rechtliche Informationen zum Coronavirus


Bund:

 

Bundesamt für Gesundheit / BAG:

Staatssekretariat für Wirtschaft / SECO: (Kurzarbeit u. andere Massnahmen)

 

Kantone: