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VFAS meldet Quartalszahlen – Personenwagen-Park 2021 wird grüner und bewegt sich auf Vorjahresniveau.

Lichtblicke für 2021 – Dank VFAS-Händlern

Wohlen, 01. April 2021 – Der Kfz-Markt ist eine der Stützen der Schweizer Volkswirtschaft. Im ersten Quartal 2021 fragten die Konsumenten bei Parallelimporteuren besonders viele Elektrofahrzeuge nach. Allerdings wurde die Branche im Corona-Jahr von einem dramatischen Nachfragerückgang getroffen, bedingt durch die Showroomschliessungen vom 18. Januar bis Ende Februar 2021.

Die Aufholjagd im Fahrzeughandel hat begonnen, im Monat März wurden von allen Personenwagenimporteuren in der CH & FL 24‘930 PW’s neu zugelassen. Damit wird der Vorjahresmonat deutlich übertroffen (+40%), im ersten Quartal besteht mit 56‘499 PW’s somit praktisch Gleichstand zur Vorjahresperiode.

 

Der VFAS hat die aktuellen PW-Neuzulassungsdaten des Bundesamtes für Strassen ausgewertet. Die Daten zeigen, dass die Neuzulassungen von parallel- und direktimportierten Personenwagen seit 2020 um bis zu 37% zurückgegangen sind. Grund dafür ist erstens eine marktverzerrende Gesetzgebung. Sie führte dazu, dass Parallel- und Direktimporte seit 2012 um 71% eingebrochen sind. Zweitens hat die Corona-Krise diese Entwicklung noch beschleunigt. 

Als Sofortmassnahme empfiehlt sich der Abbau von wettbewerbsbehindernden und bürokratischen Regulierungen, insbesondere die CO2-Doppelbesteuerung von jungen Gebrauchtwagen. 

Wettbewerbsverzerrende Regulierungen zum Nachteil der Konsumenten

Während die Krise um den Corona-Virus für niemanden voraussehbar war, ärgert sich VFAS Präsident Roger Kunz über unnötige und wettbewerbsverzerrende Regulierungen: «Hier ist nun ein Handeln von Politik und Behörden gefordert. Die Beseitigung wettbewerbsverzerrender Regulierungen kostet nichts und bringt dem Konsumenten und der Volkswirtschaft nur Vorteile.» Roger Kunz weiter: «Der Bund kann sofort und in eigener Kompetenz beispielsweise die CO2 Doppelbesteuerungen junger Gebrauchtwagen eliminieren und so gleich lange Spiesse für Direktimporteure und Generalimporteure schaffen, entgegen den Plänen des Bundes die Frist weiter zu erhöhen. Damit würden heute bestehende Regulierungsnachteile beseitigt, was zu mehr Importwettbewerb und tieferen Konsumentenpreisen führt.»

Parallelimporteure verkaufen überproportional mehr Elektrofahrzeuge

Die Parallelimporteure leisten mit dem Verkauf von „grünen“ Fahrzeugen einen wichtigen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstosses in der Schweiz. Die Auswertung der Neuwagenzulassungen zeigt, dass die freien Importeure den Anteil von Steckerfahrzeugen innert zwei Jahren von 5% auf über 35% versiebenfachen konnten. Zusammen mit den Hybrid-Fahrzeugen beträgt der Marktanteil der freien Importeure in diesem Bereich damit sagenhafte 60%. (vgl. Grafik) Somit verfügt deutlich mehr als jeder zweite über den freien Handel importierte Neuwagen über einen Alternativ-Antrieb. Im Vergleich dazu stehen die Generalimporteuren mit 15% verkauften Steckerfahrzeuge und zusammen mit den alternativen Antrieben bei einem Marktanteil von 36%. Die Parallelimporteure sind bereits heute in der Lage, einen noch höheren Beitrag zur Reduktion der CO2-Ziele zu erbringen. Dazu fordert der VFAS seit mehreren Jahren eine Anpassung der Regulierung, namentlich die Anpassung der CO2-Verordnung, um die Handelbarkeit von CO2-Emissionen neu während des gesamten Abrechnungsjahres zu ermöglichen. Dies soll insbesondere für Importeure Anreize schaffen, umweltfreundliche Fahrzeuge einzuführen und dadurch die CO2-Zielvorgaben zu unterschreiten, was Preissenkungen bei umweltfreundlichen Fahrzeugen ermöglicht und deren Attraktivität für Konsumenten steigert.

 

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